Erfahrungsbericht · Stand August 2026

Ablefy Erfahrungen 2026:
Lohnt sich die Plattform (ehem. Elopage)?

Du überlegst, ob Ablefy die richtige Plattform für deine digitalen Produkte ist? In diesem ausführlichen Erfahrungsbericht schauen wir uns das Reseller-Modell, Funktionen, Preise und Vor- und Nachteile genau an – ehrlich und aus der Praxis.

Ab 27 EUR/Monat · 14 Tage kostenlos testen · Aktion ab 01.10.2026: 3 Monate ab 17 EUR · DSGVO-konform (DE) · Reseller-Modell inkl. USt.
Aktion ab 1. Oktober 2026 laut ablefy: Die ersten 3 Monate kosten Sell 17 EUR statt 27 EUR und Create & Sell 49 EUR statt 59 EUR im Monat (Stufe bis 150 Member), davor 14 Tage kostenloser Test. Sell reicht, wenn du Coachings, Beratung, Tickets oder Downloads verkaufst oder deine Kurse woanders liegen; Create & Sell brauchst du, sobald Kurs, Mitgliederbereich oder Community bei ablefy laufen. Die Transaktionsgebühren bleiben unverändert.
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Ablefy auf einen Blick

Redaktionelle Bewertung 4,0 von 5
Plattform Ablefy (ehemals Elopage)
Gründer Özkan Akkilic
Herkunft Deutschland (Berlin)
Preis ab 27 EUR/Monat netto (Plan Sell) – mit Kursen und Community ab 59 EUR/Monat (Create & Sell)
Kostenloser Plan Nein – 14 Tage kostenlos testen
DSGVO Konform (deutsches Unternehmen, EU-Server)
Zahlungsabwicklung Integriert (kein externer Anbieter nötig)
Transaktionsgebühren 2,7 % + 0,50 EUR je Standardzahlung; Reseller-Modell zusätzlich +2,5 % + 1,00 EUR
Reseller-Modell Ja – Ablefy übernimmt Rechnungsstellung + USt.
Am besten für Kursersteller, die EU-weit verkaufen und keine Buchhaltungskopfschmerzen wollen
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Was ist Ablefy?

Ablefy – bis 2024 als Elopage bekannt – ist eine deutsche Verkaufsplattform für digitale Produkte, die 2015 von Özkan Akkilic in Berlin gegründet wurde. Nach fast einem Jahrzehnt unter dem Namen Elopage folgte 2024 das Rebranding zu Ablefy. An der Plattform selbst hat sich durch die Umbenennung nichts geändert: Alle Funktionen, Verträge und bestehende Konten blieben identisch.

Was Ablefy von den meisten anderen Kursplattformen unterscheidet, ist der Ansatz: Ablefy ist nicht nur eine Plattform zum Hosten von Online-Kursen, sondern eine komplette Verkaufs- und Zahlungsinfrastruktur. Das Kernstück ist das sogenannte Reseller-Modell, bei dem Ablefy als offizieller Verkäufer deiner Produkte auftritt. Das bedeutet: Ablefy stellt die Rechnungen an deine Kunden, kümmert sich um die Umsatzsteuer in allen EU-Ländern und führt sie ab. Du erhältst deine Einnahmen als Auszahlung – ohne dich selbst um die steuerlichen Pflichten im EU-Ausland kümmern zu müssen.

Dieser Ansatz löst ein reales Problem: Wer digitale Produkte an Privatkunden in der EU verkauft, muss seit der OSS-Regelung (One-Stop-Shop) die Umsatzsteuer im Land des Käufersitz abführen. Das bedeutet unterschiedliche Steuersätze, Meldepflichten und bürokratischen Aufwand. Mit dem Reseller-Modell von Ablefy fällt das komplett weg – ein enormer Vorteil für Einzelunternehmer und kleine Teams.

Gut zu wissen: Wenn du nach „Elopage Erfahrungen“ suchst, landest du bei Ablefy. Es handelt sich um dieselbe Plattform, nur unter neuem Namen. Bestehende Elopage-Konten funktionieren weiterhin unter der Ablefy-Oberfläche.

Für wen eignet sich Ablefy?

Ablefy ist nicht für jeden die richtige Wahl. Hier sind die Szenarien, in denen Ablefy seine Stärken ausspielt.

EU-weiter Verkauf ohne Steuer-Stress

Du verkaufst Online-Kurse, E-Books oder Downloads an Privatkunden in verschiedenen EU-Ländern und willst dich nicht mit unterschiedlichen Umsatzsteuersätzen, OSS-Meldungen und ausländischen Finanzämtern herumschlagen. Das Reseller-Modell von Ablefy nimmt dir das komplett ab.

Alles aus einer Hand

Du willst nicht drei verschiedene Tools für Kurse, Zahlungen und Rechnungen jonglieren. Bei Ablefy hast du Produkterstellung, Zahlungsabwicklung, Rechnungsstellung und Auslieferung in einer einzigen Plattform. Kein Digistore24, kein Stripe, kein separates Rechnungstool.

Mehr als nur Online-Kurse

Du verkaufst nicht nur Kurse, sondern auch digitale Downloads, Mitgliedschaften, Event-Tickets, Coaching-Sessions oder sogar physische Produkte. Ablefy unterstützt all diese Produkttypen in einer Plattform – ideal, wenn du ein breites Produktportfolio hast.

DSGVO ohne Wenn und Aber

Du willst eine Plattform, bei der DSGVO-Konformität nicht nur versprochen, sondern durch den Firmensitz in Berlin und EU-Server garantiert ist. Im Reseller-Modell ist Ablefy sogar der Vertragspartner deiner Kunden – das vereinfacht deine datenschutzrechtlichen Pflichten zusätzlich.

Eher nicht geeignet: Wenn du ausschließlich eine schlanke Kursplattform ohne Transaktionsgebühren suchst und deine Kunden nur in Deutschland sitzen, sind Coachy oder Memberspot die günstigere Wahl. Auch bei sehr kleinen Umsätzen unter 500 EUR im Monat können die prozentualen Gebühren ins Gewicht fallen.

Ablefy Funktionen im Detail

Was kann Ablefy konkret? Hier gehen wir die wichtigsten Funktionen einzeln durch.

Reseller-Modell: Das Alleinstellungsmerkmal

Das Reseller-Modell ist der wichtigste Grund, warum viele Kursersteller Ablefy wählen. Im Reseller-Modus tritt Ablefy gegenüber deinen Kunden als Verkäufer auf. Das heißt: Ablefy stellt die Rechnung, berechnet die korrekte Umsatzsteuer je nach Land des Käufers und führt sie ab. Du erhältst deine Einnahmen als Netto-Auszahlung.

Warum ist das wichtig? Seit der Einführung der EU-weiten OSS-Regelung muss jeder, der digitale Produkte an Privatkunden in anderen EU-Ländern verkauft, die Umsatzsteuer im jeweiligen Land des Käufers abführen. Das bedeutet: 27 verschiedene Steuersätze, regelmäßige Meldungen und bürokratischer Aufwand. Das Reseller-Modell macht all das überflüssig. Alternativ verkaufst du selbst als Verkäufer – dann bleibt es bei der Standardgebühr von 2,7 % + 0,50 EUR, du kümmerst dich aber auch selbst um Rechnungen und Umsatzsteuer.

Sell oder Create & Sell: Was gehört wozu?

Ablefy hat sein Preismodell umgebaut und trennt seither zwei Pläne. Sell deckt den Verkauf ab: Checkout, Zahlungsabwicklung, Rechnungen, Steuern, Mahnwesen, Auslieferung von Downloads und Tickets sowie das Affiliate-System. Create & Sell enthält alles daraus und ergänzt die Kursseite – Online-Kurse, Lernpfade, Quizze, Mitgliederbereiche, Video-Hosting direkt in Ablefy und die Community-Funktion.

Der Unterschied ist für die Kostenrechnung entscheidend: Wer nur Coachings, Dienstleistungen oder digitale Downloads verkauft und die Inhalte woanders liefert, kommt mit Sell aus. Sobald Kurse, Memberships oder Community bei Ablefy selbst liegen sollen, führt kein Weg an Create & Sell vorbei. Ungewöhnlich ist dabei die Staffelung: Der Preis von Create & Sell richtet sich nach der Zahl deiner Mitglieder, nicht nach dem Funktionsumfang. Alle Funktionen stehen in jeder Stufe zur Verfügung, mit den Stufen wachsen Nutzerzahl und Speicherplatz. Als Mitglied zählt laut Ablefy jede Person mit aktuellem Zugang zu mindestens einem Kurs, einer Membership oder einer Community – kostenlose Zugänge eingeschlossen, jede Person nur einmal. Reine Download-, Ticket- und Lizenzkäufer zählen nicht mit.

Kursbuilder: Online-Kurse erstellen

Der Kursbuilder von Ablefy ermöglicht dir, strukturierte Online-Kurse mit Modulen und Lektionen zu erstellen. Du kannst Videos, Texte, Downloads und Quizze in deine Lektionen einbauen. Drip-Content (zeitgesteuerte Freischaltung) ist ebenfalls möglich, sodass du Inhalte Woche für Woche freigeben kannst. Die Oberfläche ist funktional, aber nicht ganz so intuitiv wie bei reinen Kursplattformen wie Coachy – dafür bekommst du deutlich mehr Möglichkeiten.

Produkttypen: Weit mehr als Kurse

Ablefy unterstützt eine breite Palette an Produkttypen:

  • Online-Kurse – Strukturierte Kurse mit Modulen, Lektionen und Zertifikaten.
  • Digitale Downloads – E-Books, PDFs, Templates, Software, Audio-Dateien.
  • Mitgliedschaften – Wiederkehrende Zahlungen für Membership-Bereiche.
  • Event-Tickets – Online- und Offline-Events mit Ticketverkauf.
  • Coaching-Sessions – Terminbuchung für 1:1-Sessions direkt über die Plattform.
  • Physische Produkte – Versandprodukte mit Adresserfassung.
  • Bundles – Mehrere Produkte als Paket verkaufen.

Payment: Integrierte Zahlungsabwicklung

Im Gegensatz zu Coachy oder Memberspot brauchst du bei Ablefy keinen externen Zahlungsanbieter. Die Zahlungsabwicklung ist direkt in die Plattform integriert. Deine Kunden können per Kreditkarte, PayPal, Lastschrift (SEPA), Sofortüberweisung und weiteren Methoden bezahlen. Ratenzahlung und Abonnements sind ebenfalls möglich. Die Auszahlung deiner Einnahmen erfolgt regelmäßig auf dein Bankkonto.

Checkout-Builder: Verkaufsseiten gestalten

Ablefy bietet einen integrierten Checkout-Builder, mit dem du deine Verkaufsseiten und Bezahlseiten gestalten kannst. Du kannst Order-Bumps (Zusatzprodukte im Checkout) und Upsells einbauen, um den durchschnittlichen Bestellwert zu erhöhen. Die Checkout-Seiten sind mobiloptimiert und lassen sich an dein Branding anpassen. Wer bereits Erfahrung mit Verkaufsseiten hat, wird die Möglichkeiten schätzen.

Affiliate-System: Partner werben lassen

Ablefy hat ein integriertes Affiliate-System. Du kannst Partner einladen, die deine Produkte bewerben und bei jedem Verkauf eine Provision erhalten. Du legst die Provisionshöhe selbst fest, erhältst Tracking-Links und siehst in einem Dashboard, welche Affiliates wie viel Umsatz generieren. Das ist ein großer Vorteil gegenüber Plattformen, die kein eigenes Affiliate-System mitbringen.

E-Mail-Marketing: Grundfunktionen integriert

Ablefy bietet grundlegende E-Mail-Marketing-Funktionen direkt in der Plattform. Du kannst automatisierte E-Mails bei Kauf, Stornierung oder Kursfortschritt versenden. Für umfangreiche Newsletter-Kampagnen und komplexe Automatisierungen wirst du trotzdem ein dediziertes E-Mail-Tool wie ActiveCampaign oder Brevo brauchen – aber für die Basis-Kommunikation reicht es aus.

Integrationen

Ablefy lässt sich mit einer Reihe externer Tools verbinden:

  • Zapier – Verbindet Ablefy mit hunderten weiteren Tools (CRM, E-Mail, Tabellen etc.).
  • ActiveCampaign – Direkte Integration für E-Mail-Marketing und Automation.
  • Mailchimp – Newsletter-Integration.
  • Zoom – Für Live-Webinare und Coaching-Sessions.
  • Webhooks / API – Für individuelle Anbindungen an eigene Systeme.
Praxistipp: Der größte Vorteil von Ablefy gegenüber anderen Plattformen ist, dass du weniger externe Tools brauchst. Zahlung, Rechnung, Kurs-Hosting und Affiliate-System sind bereits integriert. Das spart nicht nur Geld, sondern auch Einrichtungszeit und potenzielle Fehlerquellen bei der Tool-Vernetzung.

Ablefy Preise 2026

Zwei Pläne, dazu eine einheitliche Transaktionsgebühr. Listenpreise bei monatlicher Zahlung, netto, geprüft am 07.09.2026 gegen die offizielle Preisseite.

Preismodell umgestellt: Ablefy hat die früheren vier Tarife Essential, Advanced, Pro und Premium 3.0 (39 bis 549 EUR) durch zwei Pläne ersetzt. Neu ist auch die Transaktionsgebühr: Statt 3,9 % im Eigenverkauf und 7,5 % im Reseller-Modell gilt jetzt einheitlich 2,7 % + 0,50 EUR je erfolgreicher Standardzahlung – das Reseller-Modell ist ein Aufschlag darauf. Einen dauerhaft kostenlosen Plan gibt es nicht, zum Kennenlernen stehen 14 Tage Testzeitraum bereit. Wichtig für Bestandskunden: Das neue Modell gilt nur für Neukunden – wer einen Vertrag aus dem alten Tarifmodell hat, behält ihn. Auf der Preisseite steht dazu nichts; Ablefy hat es uns auf Nachfrage am 07.09.2026 schriftlich bestätigt, ebenso, dass alle Preise netto zu verstehen sind. Wir gleichen diese Preise regelmäßig mit der offiziellen Ablefy-Preisseite ab; maßgeblich sind immer die dortigen Konditionen. Alle Tarife dieser Seite stehen auch im offenen Kursplattform-Datensatz – maschinenlesbar und mit Quellenangabe je Preis.
Preisskala27 – 397 EUR im Monat
Sell

27 EUR/Monat

  • Verkauf, Checkout, Zahlungsabwicklung
  • Rechnungen, Steuern, Mahnwesen
  • Downloads, Tickets, Coaching
  • Affiliate-Programme bis 5 Stufen
  • Keine Kurse, Memberships, Community
Create & SellUnsere Empfehlung

ab59 EUR/Monat

  • Alles aus Sell
  • Kurse, Memberships, Community
  • Video-Hosting direkt in Ablefy
  • Unbegrenzt viele Produkte
  • Preis nach Mitgliederzahl gestaffelt

Die Staffelung von Create & Sell

Der Funktionsumfang ist in allen vier Stufen gleich. Es wächst nur, wie viele Mitglieder, Nutzer und Gigabyte enthalten sind.

MitgliederPreisNutzerSpeicher
bis 15059 EUR/Monat550 GB
bis 3.000119 EUR/Monat10200 GB
bis 10.000229 EUR/Monat15500 GB
unbegrenztab 397 EUR/Monatunbegrenzt2 TB

Als Mitglied zählt laut Ablefy jede Person mit aktuellem Zugang zu mindestens einem Kurs, einer Membership, einem Mitgliederbereich oder einer Community – kostenlose Zugänge eingeschlossen, jede Person nur einmal. Reine Download-, Ticket- und Lizenzkäufer zählen nicht mit. Für die unbegrenzte Stufe lässt sich ein individuelles Angebot anfragen.

Was zusätzlich zur Monatsgebühr anfällt: 2,7 % + 0,50 EUR je erfolgreicher Standardzahlung (Kredit- und Debitkarte, SEPA, Apple Pay, Google Pay). Die Gebühren der Zahlungsanbieter sowie 3D Secure und Betrugserkennung sind darin enthalten. Optional kommt hinzu: Reseller-Modell +2,5 % + 1,00 EUR, automatische Rechnungsstellung +0,4 %, Klarna sowie Kauf auf Rechnung und Ratenzahlung je +2,9 % + 0,50 EUR, verkauftes Eventticket 0,95 EUR. Bei einem 200-EUR-Kurs sind das 5,90 EUR im Eigenverkauf und 11,90 EUR im Reseller-Modell.
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14 Tage kostenlos testen – kein dauerhaft kostenloser Plan

Ablefy Vorteile und Nachteile

Kein Tool ist perfekt. Hier sind die Stärken und Schwächen von Ablefy aus unserer Erfahrung.

Vorteile

  • Reseller-Modell übernimmt Rechnungsstellung und EU-Umsatzsteuer komplett
  • Integrierte Zahlungsabwicklung – kein externer Zahlungsanbieter nötig
  • DSGVO-konform (deutsches Unternehmen, EU-Server)
  • Vielseitige Produkttypen: Kurse, Downloads, Tickets, Coaching, physische Produkte
  • Integriertes Affiliate-System mit bis zu 5 Provisionsstufen
  • Checkout-Builder mit Upsells und Order-Bumps
  • Zahlungsanbieter-Gebühren, 3D Secure und Betrugserkennung in der Transaktionsgebühr enthalten
  • Deutschsprachiger Support und Wissensdatenbank

Nachteile

  • Transaktionsgebühren auf allen Plänen (2,7 % + 0,50 EUR, im Reseller-Modell 5,2 % + 1,50 EUR)
  • Transaktionsgebühren zusätzlich zur monatlichen Gebühr (ab 27 EUR/Monat)
  • Kursbuilder weniger intuitiv als bei reinen Kursplattformen
  • Kurse, Memberships und Community erst im teureren Create-&-Sell-Plan ab 59 EUR/Monat
  • Oberfläche kann für Einsteiger überwältigend wirken
  • Preis von Create & Sell steigt mit der Mitgliederzahl – auch kostenlose Zugänge zählen mit
  • Rebranding von Elopage zu Ablefy kann für Verwirrung sorgen

Ablefy vs. Alternativen

Wie schlägt sich Ablefy im Vergleich zu anderen Kursplattformen? Hier die wichtigsten Unterschiede.

Ablefy vs. Coachy

Coachy verfolgt einen völlig anderen Ansatz: Coachy ist eine reine Kursplattform ohne eigene Zahlungsabwicklung, dafür ohne Transaktionsgebühren. Coachy ist einfacher zu bedienen; Video-Hosting bringen inzwischen beide mit. Beim Preis hat sich das Verhältnis gedreht: Ablefy startet mit dem Plan Sell bei 27 EUR/Monat und liegt damit unter Coachy (ab 42 EUR/Monat) – für Kurse bei Ablefy brauchst du aber Create & Sell ab 59 EUR/Monat, und dazu kommen bei Ablefy immer Transaktionsgebühren. Bei Coachy zahlst du stattdessen die Gebühren deines externen Zahlungsanbieters wie Digistore24. Fazit: Wer nur Kurse verkauft, im DACH-Raum bleibt und ohnehin einen Zahlungsanbieter nutzt, ist mit Coachy schneller am Start. Wer EU-weit verkauft und die Steuerabwicklung abgeben will, ist bei Ablefy besser aufgehoben.

Ablefy vs. Systeme.io

Systeme.io ist die Budget-Alternative mit einem vollständig kostenlosen Plan. Systeme.io bietet ebenfalls eine All-in-One-Lösung mit E-Mail-Marketing und Funnel-Builder, hat aber kein Reseller-Modell und keinen deutschen Support. Die Zahlungsabwicklung läuft über Stripe. Für Einsteiger mit kleinem Budget kann Systeme.io der bessere Einstieg sein. Wer allerdings Wert auf ein deutsches Unternehmen und die steuerliche Absicherung des Reseller-Modells legt, kommt an Ablefy nicht vorbei.

Ablefy vs. Spreadmind

Spreadmind positioniert sich als Premium-Lösung für Experten und Akademien. Spreadmind bietet mehr Individualisierung und persönliche Betreuung, ist aber deutlich teurer und weniger transparent bei den Preisen. Ablefy ist die flexiblere und transparentere Wahl mit einem breiteren Funktionsumfang. Spreadmind ist interessant, wenn du eine komplett betreute Lösung mit persönlichem Ansprechpartner suchst.

Ausführlicher Vergleich: Alle Plattformen und weitere Alternativen findest du in unserem großen Kursplattform-Vergleich 2026 oder speziell in unserem Artikel Elopage Alternative 2026: Die 7 besten Alternativen.

Ablefy in der Praxis: Unsere Erfahrungen

Der erste Eindruck von Ablefy ist zwiespältig. Einerseits merkt man sofort, dass die Plattform deutlich mehr kann als eine reine Kursplattform: Zahlungsabwicklung, Checkout-Builder, Affiliate-System, verschiedene Produkttypen – alles ist da. Andererseits braucht man dadurch mehr Zeit für die Einrichtung als bei schlankeren Alternativen wie Coachy. Plane für die Ersteinrichtung mindestens einen halben Tag ein, eher einen ganzen.

Das Reseller-Modell funktioniert in der Praxis tadellos. Sobald ein Kunde kauft, stellt Ablefy automatisch eine rechtskonforme Rechnung mit dem korrekten Steuersatz des jeweiligen EU-Landes aus. Du erhältst deine Auszahlung und musst dich um nichts weiter kümmern. Für jeden, der schon einmal versucht hat, OSS-Meldungen selbst zu machen oder einen Steuerberater dafür zu bezahlen, ist das eine echte Erleichterung.

Der Kursbuilder ist solide, aber nicht herausragend. Er erfüllt seinen Zweck und bietet alle wichtigen Funktionen wie Module, Lektionen, Drip-Content und Quizze. Allerdings fühlt er sich nicht so flüssig an wie der Kursbuilder von Coachy oder Memberspot. Wenn du hauptsächlich Video-Kurse erstellst, fehlt dir bei Ablefy das integrierte Video-Hosting – du musst deine Videos über Vimeo, YouTube oder eigene Server einbinden.

Die Checkout-Seiten von Ablefy sind ein echter Pluspunkt. Die Conversion-Raten sind gut, die Seiten laden schnell und die Möglichkeit, Order-Bumps und Upsells direkt einzubauen, ist wertvoll. Wer bisher über Digistore24 verkauft hat, wird die höhere Kontrolle über den Checkout-Prozess schätzen.

Ein Punkt, den man einrechnen muss: Die Transaktionsgebühren kommen immer oben drauf. Mit dem neuen Preismodell sind sie deutlich gesunken – bei einem Kurs für 200 EUR gehen im Eigenverkauf 5,90 EUR an Ablefy (2,7 % + 0,50 EUR), im Reseller-Modell 11,90 EUR (5,2 % + 1,50 EUR). Vorher waren im Reseller-Modell 15 EUR fällig. Dazu kommt die monatliche Gebühr. Das rechnet sich erst, wenn du regelmäßig verkaufst. Fairerweise muss man aber sagen: Die Alternative wäre, selbst die Umsatzsteuer in jedem EU-Land abzuführen – und das kostet auch Geld und vor allem Zeit.

Häufig gestellte Fragen zu Ablefy

Ist Ablefy DSGVO-konform? ▾
Ja. Ablefy ist ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Berlin und hostet alle Daten auf EU-Servern. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AV-Vertrag) ist standardmäßig verfügbar. Im Reseller-Modell tritt Ablefy sogar als Verkäufer auf und übernimmt damit auch die steuerlichen Pflichten. Damit ist Ablefy von Haus aus DSGVO-konform.
Was ist der Unterschied zwischen Ablefy und Elopage? ▾
Ablefy ist der neue Name von Elopage. Das Unternehmen wurde 2024 umbenannt, die Plattform und alle Funktionen sind identisch geblieben. Wenn du nach Elopage Erfahrungen suchst, findest du dieselbe Plattform unter dem neuen Namen Ablefy.
Kann ich Ablefy kostenlos testen? ▾
Testen ja, dauerhaft kostenlos nutzen nein. Ablefy bietet 14 Tage zum kostenlosen Testen an, einen dauerhaft kostenlosen Plan gibt es nicht. Danach kostet der Plan Sell 27 EUR pro Monat; wer Kurse, Memberships oder eine Community bei Ablefy betreiben will, braucht Create & Sell ab 59 EUR pro Monat.
Was passiert mit meinem alten Ablefy-Tarif? ▾
Er bleibt bestehen. Die Umstellung auf Sell und Create & Sell betrifft nach Auskunft von Ablefy (07.09.2026) ausschließlich Neukunden; bestehende Verträge aus den Tarifen Essential, Advanced, Pro und Premium 3.0 laufen unverändert weiter – samt der dort vereinbarten Transaktionsgebühren. Auf der öffentlichen Preisseite steht dazu nichts. Wer vergleichen will, ob sich ein Wechsel ins neue Modell lohnt, rechnet vor allem die Transaktionsgebühr gegen: Sie ist im neuen Modell für die meisten Verkäufe deutlich niedriger, die Monatsgebühr für Kurse und Community mit 59 EUR aber höher als der frühere Einstieg mit 39 EUR.
Was ist das Reseller-Modell bei Ablefy? ▾
Im Reseller-Modell tritt Ablefy als offizieller Verkäufer deiner Produkte auf. Ablefy stellt die Rechnungen, kümmert sich um die Umsatzsteuerabwicklung und führt die Mehrwertsteuer in allen EU-Ländern ab. Das Reseller-Modell ist ein Aufschlag auf die Standardgebühr: Zu den 2,7 % + 0,50 EUR je Zahlung kommen 2,5 % + 1,00 EUR dazu, zusammen also 5,2 % + 1,50 EUR pro Transaktion. Deine Erlöse erhältst du gesammelt über eine monatliche Gutschrift. Das ist besonders für B2C-Verkäufe ins EU-Ausland ein Vorteil.
Brauche ich bei Ablefy einen externen Zahlungsanbieter? ▾
Nein. Ablefy hat eine eigene, integrierte Zahlungsabwicklung. Du brauchst kein separates Konto bei Digistore24, CopeCart oder Stripe. Im Reseller-Modell übernimmt Ablefy sogar die komplette Rechnungsstellung. Im Normal-Seller-Modell läuft die Zahlung ebenfalls über Ablefy, allerdings trittst du selbst als Verkäufer auf.
Welche Produkte kann ich bei Ablefy verkaufen? ▾
Ablefy unterstützt eine breite Palette an Produkttypen: Online-Kurse, digitale Downloads (E-Books, PDFs, Templates), Mitgliedschaften mit wiederkehrenden Zahlungen, Event-Tickets, Coaching-Sessions mit Terminbuchung, physische Produkte und Bundles. Du bist also nicht auf reine Kursverkäufe beschränkt.
Wie hoch sind die Transaktionsgebühren bei Ablefy? ▾
Seit dem neuen Preismodell gilt ein einheitlicher Satz, unabhängig vom Plan: 2,7 % + 0,50 EUR je erfolgreicher Standardzahlung mit Kredit- oder Debitkarte, SEPA, Apple Pay und Google Pay. Die Gebühren der Zahlungsanbieter sowie 3D Secure und Betrugserkennung sind darin bereits enthalten. Optionales kostet extra: das Reseller-Modell +2,5 % + 1,00 EUR, die automatische Rechnungsstellung +0,4 %, Klarna sowie Kauf auf Rechnung und Ratenzahlung je +2,9 % + 0,50 EUR.
Für wen ist Ablefy nicht geeignet? ▾
Ablefy ist weniger geeignet, wenn du ausschließlich eine reine Kursplattform mit Video-Hosting suchst und keine Zahlungsabwicklung brauchst. Auch wenn dir Transaktionsgebühren grundsätzlich ein Dorn im Auge sind, gibt es günstigere Alternativen wie Coachy oder Memberspot ohne Transaktionsgebühren. Und wer Kurse oder eine Community bei Ablefy betreiben will, zahlt dafür mit Create & Sell ab 59 EUR/Monat spürbar mehr als für den reinen Verkaufsplan.

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Erfahrungsbericht · Preise geprüft am 07.09.2026 · Alle Angaben ohne Gewähr