Ratgeber · Stand August 2026

Kostenlose Kursplattform:
2 Anbieter mit echtem Gratis-Plan

Du willst einen Online-Kurs erstellen, ohne monatliche Kosten? Zwei Plattformen aus unserem Vergleich bieten dauerhaft kostenlose Pläne – keine Testphasen, die nach 14 Tagen ablaufen. Hier erfährst du, was die Free-Pläne wirklich leisten, wo die Grenzen liegen und wann sich ein Upgrade lohnt.

2 echte Gratis-Pläne · 0 % Transaktionsgebühren · Grenzen klar benannt · Preise verifiziert am 28.08.2026

Die 3 kostenlosen Kursplattformen im Vergleich

Free-Plan Systeme.io FreshLearn
Kurse 1 1 Produkt
Verkaufslimit Keins 25 Anmeldungen
Transaktionsgebühren 0 % 0 %
E-Mail-Marketing ✓ 2.000 Kontakte ✓ eingeschränkt
Funnel-Builder ✓ 3 Funnels
Sprache Deutsch verfügbar Nur Englisch
DSGVO EU-Server-Option Prüfen (nicht EU)
Kostenlos starten * Kostenlos starten *
Stand August 2026, alle Angaben ohne Gewähr. Mit * markierte Links sind Affiliate-Links (Anzeige).

Systeme.io Free – der großzügigste Gratis-Plan

Der kostenlose Plan von Systeme.io ist der umfangreichste am Markt: ein Online-Kurs, E-Mail-Marketing für 2.000 Kontakte und drei Sales Funnels – dauerhaft, ohne Kreditkarte, ohne Transaktionsgebühren. Damit kannst du nicht nur einen Kurs hosten, sondern ihn auch vermarkten: Landingpage bauen, E-Mail-Liste aufbauen, verkaufen.

Die Oberfläche ist auf Deutsch verfügbar, und Systeme.io bietet eine EU-Server-Option – beides Punkte, bei denen FreshLearn passen muss. Der Kursplayer ist funktional, aber weniger poliert als bei Bezahl-Plattformen wie Memberspot.

Ideal für: Starter, die ihre Kursidee validieren und gleichzeitig eine E-Mail-Liste aufbauen wollen, ohne einen Cent zu investieren.

→ Ausführlich: Systeme.io Erfahrungen

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Thinkific: Der Free-Plan ist weggefallen

Thinkific bot lange den großzügigsten Gratis-Plan im Markt – unbegrenzte Kurse und Teilnehmer, ohne Kosten. Diesen Plan gibt es nicht mehr. Bei unserer Preisprüfung am 28.08.2026 listete Thinkific nur noch vier kostenpflichtige Tarife (Basic, Start, Grow, Plus) und einen 30-tägigen Testzeitraum.

Wer Thinkific dauerhaft nutzen will, zahlt jetzt ab 53 EUR im Monat, bei Jahreszahlung ab 39 EUR. Die Stärken der Plattform bleiben – Quizze, Fortschritts-Tracking, solider Kursplayer – aber als kostenloser Einstieg fällt Thinkific weg.

Alternative: Wenn dich der Lernfokus interessierte, aber das Budget bei null liegt, bleiben von den bisherigen drei Gratis-Anbietern nur noch Systeme.io und FreshLearn.

→ Ausführlich: Thinkific Erfahrungen

FreshLearn Free – All-in-One mit Verkaufslimit

FreshLearn packt in den kostenlosen Plan erstaunlich viel All-in-One-Funktionalität: Kurse, digitale Downloads, eingeschränktes E-Mail-Marketing und einen Website-Builder – bei 0 % Transaktionsgebühren auf allen Plänen. Der Haken: Der Free-Plan ist auf 25 Verkäufe limitiert. Danach ist ein Upgrade fällig (ab 49 USD/Monat).

Auch hier gilt: nur Englisch als Bedienoberfläche, Server außerhalb der EU, DSGVO individuell prüfen.

Ideal für: Den Testlauf – 25 Verkäufe reichen, um zu beweisen, dass die Kursidee trägt, bevor du in einen Bezahlplan investierst.

→ Ausführlich: FreshLearn Erfahrungen

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Wo kostenlose Kursplattformen an ihre Grenzen stoßen

Kostenlose Pläne sind ein ernst gemeintes Angebot – die Anbieter hoffen, dass du später upgradest. Genau deshalb fehlen in den Free-Plänen gezielt die Features, die du beim Wachsen brauchst:

  • Keine eigene Domain: Dein Kursbereich läuft auf einer Subdomain des Anbieters – für den professionellen Auftritt brauchst du einen Bezahlplan.
  • Begrenzte Kurszahl oder Verkaufslimits: Systeme.io deckelt bei einem Kurs, FreshLearn bei 25 Anmeldungen.
  • Fehlende Profi-Features: Zertifikate, Communitys, Automationen, White-Label-Apps und tiefere Integrationen bleiben den Bezahlplänen vorbehalten.
  • Support: Free-Nutzer stehen in der Warteschlange hinten.
  • Kein deutscher Anbieter: Memberspot, Coachy und die anderen deutschen Plattformen bieten keine Gratis-Pläne – dafür DSGVO-Konformität ohne Zusatzaufwand. Der günstigste deutsche Einstieg ist Coachy ab 42 EUR/Monat.

DSGVO bei kostenlosen Kursplattformen

Beide Gratis-Anbieter sind internationale Unternehmen – das Thema Datenschutz bleibt also bei dir:

  • Systeme.io: Bietet eine EU-Server-Option – damit die unkomplizierteste Wahl der drei.
  • FreshLearn: Serverstandort außerhalb der EU. AV-Vertrag und Standardvertragsklauseln prüfen.
Wichtig: Dieser Abschnitt ersetzt keine Rechtsberatung. Prüfe die DSGVO-Konformität immer individuell für deinen konkreten Anwendungsfall. Eine Übersicht, welche Plattformen es dir beim Datenschutz leicht machen, findest du im DSGVO-Abschnitt des Hauptvergleichs.

Wann lohnt sich der Wechsel auf einen Bezahlplan?

Der Free-Plan ist perfekt zum Validieren: Kurs bauen, ersten Traffic draufschicken, erste Verkäufe einsammeln. Spätestens bei diesen Signalen lohnt das Upgrade:

  • Regelmäßige Verkäufe: Ab 2–3 Verkäufen pro Monat amortisiert sich ein Bezahlplan (17–49 EUR) fast immer – allein durch eigene Domain, mehr Kurse und Automationen.
  • Limit erreicht: 3 Kurse bei Systeme.io oder 25 Verkäufe bei FreshLearn sind schneller erreicht, als man denkt.
  • Professionalisierung: Zertifikate, Community oder eine eigene App gibt es nur gegen Geld – bei deutschen Anbietern wie Memberspot inklusive DSGVO-Sicherheit.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung vom Konzept bis zum Launch findest du in unserem Ratgeber Online-Kurs erstellen in 7 Schritten.

Häufig gestellte Fragen zu kostenlosen Kursplattformen

Welche Kursplattform ist wirklich kostenlos?
Zwei Plattformen aus unserem Vergleich bieten dauerhaft kostenlose Pläne (keine Testphasen): Systeme.io (bis zu 3 Kurse, 2.000 E-Mail-Kontakte, Funnel-Builder), Thinkific (unbegrenzte Kurse und Teilnehmer) und FreshLearn (limitiert auf 25 Verkäufe). Alle drei erheben im Free-Plan 0 % Transaktionsgebühren.
Wo liegen die Grenzen kostenloser Kursplattformen?
Typische Einschränkungen: begrenzte Kurszahl (Systeme.io: 3), Verkaufslimits (FreshLearn: 25), fehlende Features wie eigene Domain, Community, Zertifikate oder Automationen, und eingeschränkter Support. Deutsche Plattformen wie Memberspot oder Coachy bieten keine kostenlosen Pläne, dafür DSGVO-Konformität ab Werk.
Ist eine kostenlose Kursplattform DSGVO-konform?
Mit Einschränkungen. Systeme.io bietet eine EU-Server-Option und ist damit am unkompliziertesten. Thinkific (Kanada/USA) und FreshLearn (Server außerhalb der EU) erfordern eine individuelle Prüfung: AV-Vertrag, Standardvertragsklauseln, Datenschutzerklärung anpassen.
Wann lohnt sich das Upgrade auf einen Bezahlplan?
Sobald der Kurs regelmäßig verkauft: Ab etwa 2–3 Verkäufen pro Monat übersteigt der Nutzen von Bezahlfunktionen die Kosten von 17–49 EUR/Monat. Der Free-Plan eignet sich vor allem zum Validieren der Kursidee vor der Investition.
Kann ich mit einer kostenlosen Plattform Geld verdienen?
Ja. Alle drei Free-Pläne erlauben den Verkauf von Kursen und erheben selbst keine Transaktionsgebühren (bei FreshLearn bis zum Limit von 25 Verkäufen). Du zahlst nur die Gebühren des Zahlungsdienstleisters wie Stripe oder PayPal. Rechtlich brauchst du wie bei jedem Online-Verkauf ein Impressum, eine Datenschutzerklärung und eine korrekte Rechnungsstellung.

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Alle 11 Plattformen im Vergleich

Kostenlos ist nicht immer die beste Wahl. Im Hauptvergleich siehst du alle Plattformen mit Preisen, DSGVO-Analyse und Entscheidungshilfe.

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Redaktioneller Vergleich · Stand August 2026 · Alle Angaben ohne Gewähr